Burhani

 

Burhani

07.06.2011 - 20.01.2017

„Und die Sonne trug Trauer,
vom Himmel fielen Tränen, 
der Wind schwieg und 
die Tiere verstummten, 
denn es war ein Engel,
der in Liebe starb.“

Burhani konnte seinen Kampf nicht gewinnen. Der einzige Liebesbeweis war, ihn in Ruhe einschlafen zu lassen. Rosi und Karl haben Burhani gestern auf seinem letzten Weg begleitet.

Wir verlieren nicht nur einen wunderbaren Hund. Er war der weltbeste Rhodesian Ridgeback, den ich kennenlernen durfte. Viele Leute glaubten nicht, dass er es schaffen könnte, ein Rettungshund zu werden. Oh doch! Rosi und ich haben immer daran geglaubt und er hat es geschafft! Bis zur Prüfung haben wir einige graue Haare bekommen ... unsere Diva hat so manche Lerntheorien und Ausbildungserfahrungen über Bord geworden. Umdenken war angesagt, neue Wege sind wir gegangen und es hat sich gelohnt!

Feivelchen hat ihn geliebt! Endlich mal ein gestandener Hund, der so robust gespielt hat wie sie. Außerdem unterstützte er mich oft in der Verhaltensberatung bei anderen Hunden. Ich kenne kaum einen Hund, der so souverän und klar kommunizierte.

Rosi’s treuester Weggefährte, traumhafter Kumpel von Qayo, unsere Diva ... wir werden dich niemals vergessen und immer im Herzen behalten. Run free mein Großer.

(Bettina Kamp)

                                                      

Betty


BettyBetty

19.11.2005 - 19.05.2014

Mit Betty kam Jürgen nach seiner etwas längeren Auszeit wieder zu uns in die Staffel. Sie war ein bildhübscher Deutscher Schäferhund.

Die Arbeit mit ihr war anfangs sehr anspruchsvoll und brachte Jürgen so manches Mal an seine Grenzen.  Jürgen und Betty wurden dann aber noch ein tolles Team und waren sowohl in der Fläche als auch in der Trümmer (eine zeitlang) einsatzfähig. 

Betty war auch unser erfolgreichster Hund in den Einsätzen: 2 Mal konnte sie im Einsatz ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Sie fand die vermisste Person und zeigte sie auch zuverlässig an. 

Ihre größte Leidenschaft war die Fährte. Kein anderer Hund konnte ihr da etwas vormachen. Diese Leidenschaft nutzte sie regelmäßig in den Suchen und brachte uns damit so manches Mal in den Wahnsinn damit. Denn für uns Zweibeiner war es sehr schwer, die Suche so anspruchsvoll zu gestalten, dass Betty nicht die Nase auf die Fährte setzte und wie an einem Bindfaden gezogen der Fährte bis zum Helfer folgte. Wir fanden uns damit jedoch ab und nutzten diese Fähigkeit auch und setzten sie bewusst ein. Legte Jürgen für Betty eine längere Fährte im Wald aus, war sie ganz in ihrem Element und wir konnten nur staunen, wie zielsicher sie dieser Fährte folgte und Jürgen an der Leine hinter sich her zog. 

2014 war nicht ihr Jahr. Eigentlich sollte sie mit Feivel im April wieder zur Prüfung. Kurz zuvor baute sie jedoch ab und Jürgen zog sie zurück ... Das Bauchgefühl hatte Recht, denn Betty leitete an einem Bandscheibenvorfall. Anfang Mai 2014 kam dann der nächste Schock. Betty ging es sehr schlecht und zeigte Anzeichen von einer Vergiftung. Tagelang in der Tierklinik aufgepäppelt ging es ihr Tag für Tag etwas besser und auch die Blutwerte sahen besser aus. 

Am 19.05.2014 folgte sie dann doch ihrer letzten großen Fährte über die Regenbogenbrücke und schlief für immer ein. Wir sind furchtbar traurig und müssen viel zu früh Abschied von einem wunderschönen und tollen Hund nehmen. 

Run free Betty und grüß die anderen Fellnasen dort oben. Wir wünschen dir ganz viele tolle Fährten über die bunten Wiesen und Felder.

Enzo

EnzoEnzo

16.11.1994 - 23.08.2007

Enzo sollte mal ein Rettungshund werden ... jedoch hatte er andere Pläne. Wenn er einen Helfer gefunden hatte, so markierte er erstmal den nahegelegenen Baum, damit man ihn später auch wiederfand Cool

Seine Hauptaufgabe war dann, sich um die beiden Kinder der Familie zu kümmern, welche er auf hervorragend erledigte.

Außerdem übernahm er es, die beiden Schäferhunde Wally und danach Betty zu erziehen.

Lieber Enzo, auch dir wünschen wir eine gute Zeit am anderen Ende des Regenbogens. Wir werden uns wiedersehen!

Wally

Wally

Wally

 Text folgt!

Walker

Walker

Walker

Mai 1998 - 17.11.2012

Am Anfang wurde Walker abwechselnd von Ira und Rene gearbeitet. Die A-Prüfung (nach der alten Prüfungsordnung) hatte er erfolgreich geschafft. Jedoch vor der einsatzrelevanten Prüfung verließen sie uns.

Einige Jahre später kam Rene als Helfer ohne Hund zurück in unsere Staffel. Walker war dann spezialisiert darauf, den Staffelkollegen die Leckerchen abzuluchsen. Ein bisschen Bellen hier und ein bisschen dort lieb gucken und schon kam das Leckerchen wie von Zauberhand.

Wie es sich für einen Appenzeller-Sennenhund gehörte, konnte er gut bellen. Selten habe ich einen Hund gesehen, der einfach Spaß am Leben hatte. Wie oft rannte er durch den Wald, schmieß einen Stock hoch und bellte vergnügt ... einfach so ... macht doch Spaß Lachend

Trotz seines Herzfehlers hatte er noch einige schöne Jahre erlebt. Als er nicht mehr da war, wurde es plötzlich still ... Walker, wir wünschen dir eine gute Zeit dort oben und vertrag dich mit Rocky ;) Ein kräftiges Wuhuuuu und ein dickes Dankeschön an dich, dass wir dich kennenlernen durften.

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