Flächensuche

Der mittelgroße Hund hat ca. 220 Millionen Riechzellen, der Mensch hingegen muss mit nur 5 Millionen auskommen. Zwar kann der Hund nicht farbig sehen wie der Mensch, aber man könnte sagten, er kann farbig riechen. So ist er in der Lage, kleinste Geruchspartikel selbst aus einer geruchsstarken Umgebung, zu isolieren und zu verfolgen.

Wenn ein Mensch sich bewegt, hinterlässt er viele für uns unsichtbare Spuren. So fallen z.B. bei jedem Schritt Hautschuppen ab, die sich am Boden verteilen. Ein Rettungshund ist dazu ausgebildet, diese Spuren zu suchen, sie zu isolieren und unabhängig von Verleitungsgerüchen zum Ursprung zu verfolgen. Wenn er die Person dann gefunden hat, zeigt der Hund das seinem Hundeführer an.

Es gibt 3 Anzeigearten:

  • Das VerbellenAnzeige
    Der Hund bellt so lange bei der vermissten Person, bis sein Hundeführer bei ihm ist.
  • Das Bringseln
    Der Hund nimmt an der aufgefundenen Person ein Bringsel, welches an seiner Kenndecke befestigt ist auf, läuft zu seinem Hundeführer und fürht diesen sofort angeleint zu der Person.
  • Das Rückverweisen
    Diese Anzeigeart ist vom Aufbau dem Bringseln gleichzusetzen. Hierbei nimmt nur der Hund kein Bringsel auf, sondern er läuft zum Hundeführer, springt ihn an oder zeigt ihm durch Bellen, dass er eine Person gefunden hat. Dann bringt der Hund den Hundeführer angeleint wieder sofort zu der vermissten Person.

Befragung

Außerdem werden seit einiger Zeit Man Trailer ausgebildet. Ein Man Trailer verfolgt eine Spur - den sogenannten Trail - eines ganz bestimmten Menschen über eine große Entfernung hinweg. Um den Menschen zu identifizieren, bekommt der Hund zu Anfang der Suche einen Geruchsgegenstand, um die Witterung aufzunehmen.

In unserer Staffel werden z. Zt. keine Man Trailer ausgebildet.