Ausbildung Mensch

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Nicht nur der Hund muss viel lernen, sondern auch der Hundeführer. Und das ist absolut nicht wenig. Auch in der Rettungshundeprüfung wird das Fachwissen durch den theoretischen Teil überprüft.

Zu der theoretischen Ausbildung gehört zuerst die Grundausbildung der JUH:

  • Grundausbildung Katastrophenschutz - 25 Stunden (Modul G1)
  • Erste Hilfe Mensch - 16 Stunden (Modul B1)
  • Sanitätshelferausbildung - 48 Stunden (Modul B2)
  • Aufbau und Aufgaben der JUH / Vereinskultur - 5 Stunden (Modul B3)
  • Recht und Versicherung für Helfer - 5 Stunden (Modul B4)
  • Funk - 5 Stunden (B5)

Dazu kommen noch folgende Themen wie:

  • Erste Hilfe Hund
  • Kynologie / Lernverhalten Hund
  • Karte und Kompass
  • Knotenkunde
  • Einsatztaktik Fläche
  • Trümmerkunde (bei der Trümmerausbildung)
  • Unfallverhütung / Sicherheit im Einsatz
  • Verhaltensgrundsatz beim Transport von Tieren

Theorie

Diese Ausbildung wird dann durch schriftliche Leistungsabfragen und praktische Übungen überprüft. So finden z.B. Orientierungsmärsche mit Karte und Kompass in regelmäßigen Abständen statt. Oder es werden Übungen organisiert, wo das Hundeteam wie im realen Einsatz mit Karte, Kompass und Funkgeräte arbeiten muss. Insbesondere muss er aber die ihm genannten Informationen (z.B. Krankheiten und Medikamenten der vermissten Person) berücksichtigen, um die richtige Einsatztaktik zu wählen.