24.12.2003: Einsatzalarmierung Menden

Einsatzalarmierung Menden am 24.12.2003

Am 24.12.2003 um 10:48 Uhr ging bei mir die Alamierung ein. Ein 73-jähriger Alzheimer-Patient wurde seit dem 23.12.2003 in Menden vermisst. Polizei und die BRH war bereits vor Ort.

Während der Einsatzbesprechung kam dann die Nachricht, daß die vermisste Person ertrunken war. Der Einsatz wurde deshalb abgebrochen.

Wir nahmen an diesem Einsatz nicht teil, da unser einsatzfähiger Hund wegen Krankheit ausfiel.

11.11.2003: Voralarmierung Warstein-Allagen

Voralarmierung Warstein-Allagen am 11.11.2003

Am 11.11.2003 um 21.49 Uhr ging bei mir eine SMS ein: Rettungshundevoralarm nach Warstein-Allagen. Eine ältere Frau wurde in einem Altersheim als vermisst gemeldet. Die Polizei stellte eine Anfrage an den Fachberater Rettungshunde. Nach Rücksprache mit Volker Koch rief ich die Staffelkollegen an. Andrea mit Ventia als Rettungshundeteam und Ilona als Helfer meldeten sich einsatzbereit. Ich packte auch schon mal meine Sachen zusammen.

Um 22.55 Uhr ging dann eine weitere SMS ein. Der Rettungshundeeinsatz in Warstein wurde abgebrochen. Die vermisste Frau wurde gefunden. 17 Rettungshundeteams und 1 SEG meldeten sich bereit. Eine stolze Zahl!

Weitere Informationen sind mir leider nicht bekannt.

14.04.2002: Einsatz Dissen

Einsatz Dissen am 14.04.2002

Die nächtliche Alarmierung erfolgte am 14.04.2002 um 1.20 Uhr. Die Einsatzleitung der JUH Paderborn wurde von der JUH Osnabrück alarmiert. Nach kurzer interner Rücksprache wurde beschlossen, das ein Hundeführer mit einem Helfer zum Einsatzort fährt.

Vor Ort bot sich folgende Lage: Ein 70-jähriger verwirrter Mann wurde vermisst. Er war seit 19.30 Uhr, nur mit einem Schlafanzug bekleidet, aus einem Krankenhaus verschwunden. Die alarmierte Polizei hatte das komplette Krankenhausgebäude und den Außenbereich mit Polizeihunden abgesucht. Da vermutet wurde, dass der Vermisste nach Hause wollte, wurden auch die Taxi's, Busse und Bahnverbindungen kontrolliert. Nachdem die Suche bis dahin erfolglos blieb, wurden die Rettungshunde alarmiert.

Zum Einsatz kamen insgesamt 7 Rettungshundeteams (1 Team JUH Osnabrück, 5 Teams JUH Ostwestfalen, 1 Team JUH Paderborn). Die Einsatzleitung der Rettungshundestaffeln legte neue Suchgebiete rund um das Krankenhaus fest und teilte die Teams und Helfer ein. Da es in dieser Nacht nur 6°C war, bestand akute Lebensgefahr für den vermissten Patienten. Die Suchen in den einzelnen Gebieten wurde sofort aufgenommen. Um 4.40 Uhr ging der erlösende Funkspruch ein: "Vermisste Person gefunden!"

Der Patient war stark unterkühlt, aber ansprechbar. Um 6.30 Uhr kehrten wir mit frischen Brötchen von diesem erfolgreichen Einsatz zurück.

Nach späterer Rücksprache mit Verwandten des Patienten stellte sich heraus, dass der Mann den "Ausflug" unbeschadet überstanden hatte.

Heike Grimm
30.11.2003

2002: Einsatz A33

Einsatz auf der A33 - Angefahrener Fussgänger verschwunden

Zeitungsbericht:

Unfallopfer verschwunden: Wie vom Erdboden verschluckt
Spuk auf der A 33: Was geschah nahe Moosheide?

Von Karl Pickhardt

 

H ö v e l h o f (WV). Was geschah in der Nacht zum gestrigen Freitag auf der Autobahn 33 bei Hövelhof? Ein Lastwagenfahrer hat einen Menschen angefahren und möglicherweise lebensgefährlich verletzt, aber das Opfer ist - wie vom Erdboden verschluckt - spurlos verschwunden. Hubschrauber, Rettungshunde sowie Polizei- und Feuerwehrkräfte suchen fieberhaft das gesamte Gelände ab. Vergebens. Auch in den Krankenhäusern der Region verläuft die Fahndung ergebnislos.

Der Spuk beginnt um Mitternacht, als ein 27-jähriger Lastwagenfahrer aus Bad Orb am Parkplatz Moosheide im Scheinwerferkegel einen Mann sieht und auf der rechten Spur anfährt. Nach 200 Metern bringt der Lkw-Fahrer sein Gefährt zum Stehen und eilt zurück. Unglaublich: Der Mann ist verschwunden. Am Boden liegen ein Rucksack und Glasscherben.

Wir gehen davon aus, dass das Unfallopfer lebensgefährlich verletzt ist«, fürchtet der Hövelhofer Wehrführer Peter Kesselmeier (35). Aber wo ist der Mann?
Noch in der Nacht rücken 30 Feuerwehrleute, DRK, Johanniter und Rettungshundestaffeln an. Die Polizeistaffel Dortmund setzt einen Hubschrauber mit Nachtsichtgerät ein. 90 Menschen und neun Hunde durchkämmen das gesamte Gebiet in einem Radius von 1,5 Kilometern. Keine Spur von dem Unfallopfer.

Auch am Freitag läuft die Suche wieder mit Hubschrauberunterstützung bei Tageslicht weiter. Nichts, absolut nichts zu finden. Wehrführer Kesselmeier ist sicher, dass der schwer verletzte Mann von einem anderen Fahrzeug aufgenommen und aus irgendeinem Grunde schnell abtransportiert wurde: »Die Wärmekamera hätte ihn sonst entdeckt«.

Sollte der Mann, der bei dem Unfall die Fahrbahn wechselte, etwa gar nicht gefunden werden? Die Polizei steht vor einem Rätsel. Im Rucksack werden Waschzeug, Rasierer, Unterwäsche und Hemden, aber keine Ausweispapiere gefunden. Alles bleibt mysteriös und im Nebel: Nirgendwo wird ein Mensch vermisst, kein Krankenhaus im Raum Paderborn, Gütersloh und Bielefeld hat in dieser Nacht einen Verletzten behandelt oder aufgenommen. Zurück bleiben nur ein Rucksack sowie eine ratlose Polizei. »So etwas habe ich noch nie erlebt«, schüttelt ein Polizeibeamter der Autobahnwache Schloß Holte-Stukenbrock den Kopf. Die Ermittlungen dauern an.

© Text: Westfälisches Volksblatt

02.07.2001: Einsatz Biebertal

EinsatzberichteEinsatz "Julia" in Biebertal am 02.07.2001

Einer der bedauernswertesten Einsätze ist die Alarmierung zu einem Einsatz wie dieser!

Am 01.07.2001 bekamen wir eine Voralarmierung zur Vermisstensuche des Mädchens Julia in Biebertal bei Gießen, welche seit ein paar Tagen vermisst wurde. Die Alarmierung erfolgte durch Einsatzleiter Volker Koch ( DRK Kassel) und Stefan Stroh Einsatzleiter (JUH Gießen). Ein Großaufgebot an Polizei, Feuerwehr, freiwilligen Helfern und sehr viele Rettungshundeführer waren bereits seit 3 Tagen am suchen.
Im Zuge der Nachalarmierung kamen 3 Hundeführer von uns und einige Helfer am 02.07. zum Einsatz.

Als Rettungshundeführerin wurde ich einer Hundertschaft der Polizei, sowie 2 freiwilligen Helfern aus dem Ort zugeteilt. Wir bewältigten zusammen die erste Suche durch schwieriges Gelände in einem Zeitraum von ca. 3 Std. Erschwerend an diesem Tag, das es sehr heiß war. Doch, trotz dieses Handicaps gelang diese Zusammenarbeit, obwohl der Eine die Arbeit des Anderen nicht kannte, nahezu perfekt. Der 2. Teil der Suche wurde von mir mit einem hiesigen Polizeibeamten nach einer Mittagspause angetreten.

Gegen 18.30 wurde von der Einsatzleitung die Suche mit den Hunden vorerst eingestellt. Nach einer gemeinsamen Nachbesprechung ( es war der erste Großeinsatz vom DRK und JUH zusammen) verabschiedeten wir uns und der Einsatz war beendet.

Unsere Gedanken kreisten noch länger um Julia und ihrer Familie und es hat einen schon berührt, als das Kind einige Zeit später leider tot aufgefunden worden war. Noch heute kehren wir öfters nach Biebertal zurück, zu Seminaren oder Prüfungen, wo die Rettungshundestaffel der JUH Gießen als Dank für den geleisteten Einsatz Suchgebiete zum Trainieren zur Verfügung gestellt bekommen hat.