26.-27.03.2005: Helferseminar

Seminar mit Thomas Baumann "Helfer für Anfänger" vom 26. - 27.03.2005

Endlich war es soweit; unser 1. Baumann-Seminar stand vor uns. Da wir ja mittlerweile schon so viel über Thomas Baumann und seine Seminare gehört hatten, waren wir doch irgendwie aufgeregt und total gespannt.

Pünktlich hatten sich Barbara und ich am Freitag - vollgepackt, wie zu einer langen Urlaubsreise - auf den Weg nach Helbigsdorf gemacht. Die Fahrt im Staffelbulli war mühselig, zudem wir auch noch in ständige Regenfronten kamen. Aber nach einigen Stunden und einem kurzen Verfahren waren wir endlich da. Nach der herzlichen Aufnahme und einer anschließenden Gassirunde hatten wir an diesem Abend schon die Möglichkeit, die anderen Kursteilnehmer kennen zu lernen.

Am Samstagmorgen ging es dann pünktlich nach dem Frühstück los. Wir trafen uns alle im Seminarraum, wo Thomas seinen theoretischen Vortrag hielt. Da Andrea und Bettina oft auf seine Seminare waren und uns doch viel bislang beigebracht haben, war uns doch einiges bekannt.

Nach dem Mittagessen trafen wir uns alle draußen und der praktische Teil begann. Jeder von uns musste dran; schließlich ging es um Helferarbeit. Nach wie vor war ich, und ich denke so ging es vielen, total aufgeregt. Schließlich wurde alles gefilmt, kritisiert und analysiert. Aber nach kurzer Zeit verflog auch diese Aufregung und es machte richtig Spaß. Auch hier war uns doch vieles bekannt von dem was wir bislang in unserer Staffel gelernt hatten, und es schön zu hören, dass Barbara und ich gute Helferarbeit machen (Daran sieht man, dass wir eine vorzügliche Ausbildung genießen dürfen :-) ). Natürlich gab es aber auch viel Neues, besonders bei der Aktion-Reaktion und dem Spielen mit dem Anfängerhunden.

Aber was wäre das für ein Baumann-Seminar, wenn wir nicht unsere Hunde vorstellen könnten. Zuerst hatte Barbara die Ehre. Thomas wollte sich mal anschauen, wie Charlie sich mit Beute verhält. Und es klappte richtig gut. Und dann durfte ich auch mein Scheisserchen holen. Mir ging es jetzt besonders um die lange Leine, die seit einem halben Jahr bei der Arbeit am Halsband befestigt war (da Zoe anfangs stark bedrängt hatte). Ich wollte jetzt wissen, ob wir sie damit noch korrigieren müssen. Trotz meiner Aufregung klappte es richtig gut. Zoe hat ihre Arbeit prima gemacht. Die Leine soll zukünftig in verkürzter Form dran bleiben. Eine Korrektur ist nicht mehr nötig. Nach und nach wird die Leine verkürzt, bis sie dann irgendwann ganz verschwindet.

Nach den praktischen Übungen gab es die Videoanalysen. Und es war superinteressant! Man erkannte auf diesen Videos, dass man viele Dinge unbewusst und intuitiv machte, ohne es zu bemerken. So ging es uns allen. Aber auch diese Analyse machte riesig Spaß.

Zum späten Nachmittag hatten wir dann die Möglichkeit, uns das Programm von Thomas anzuschauen (Junghundegruppe, Raufergruppe etc.).Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden noch Informationen zwischen den Kursteilnehmern ausgetauscht und es wurde über dies und jenes getratscht. Aber es dauerte nicht lang, da waren wir alle zu Bett. Der Tag war doch sehr anstrengend.

Am Sonntag ging es nach etwas Theorie auch gleich wieder ins Eingemachte. Das was wir am Vortrag gelernt hatten, sollten wir natürlich auch umsetzen können. Es war total interessant, wie schnell alle ihre Fehler abgebaut und das Neuerlernte umgesetzt hatten. Anschließend gab es wieder die Videoanalyse. Hier konnte man auch ganz deutlich sehen, wie sich die Helferarbeit nach einem Tag in vielen kleinen Details gebessert hat. Nach einem abschließenden Spaziergang mit fast allen Teilnehmern und Hunden auf dem herrlichen Anwesen von Thomas, machten wir uns dann auf die Heimfahrt.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich noch heute total begeistert bin. Thomas konnte auf eine tolle Art viel mit auf den Weg geben, und das ganze Ambiente samt den netten Leuten machte dieses Seminar noch schöner.

Bin beim nächsten Mal sofort wieder dabei!

Johanna
20.05.05