04.05.06.2011: Vorführung Rheda

Vorführungen in Rheda bei der Veranstaltung "Frühling im Park" am 04. und 05.06.2011
 

 

Die Sonne meinte es sehr gut mit uns - manchmal doch etwas zu gut und die gesamte Truppe konnte gut gelaunt ihr Können in 4 Vorführungen präsentieren.

Nun ist es schon das 3. Jahr in Folge, dass wir nach Rheda eingeladen werden. Es macht uns jedes Mal viel Spaß und wir werden immer herzlich empfangen. Vielen Dank dafür!

Und hier ist ein Bericht über die Veranstaltung. Wenn Sie die Bilder unten durchblättern, finden Sie auch einige Fotos von unserer Vorführung:
Zeitungsbericht „Die Glocke“

28.05.2011: Gemeinsames Training DRK Delbrück

Gemeinsames Training mit der DRK Rettungshundestaffel Delbrück am 28.05.2011

09./10.04.2011: JUH Rettungshundeprüfung in Gießen

Johanniter Rettungshundeprüfung in Schweinfurt vom 09. bis 10.04.2011

An diesem Wochenende nahmen Jürgen Finke mit Betty, Monika Gajsar mit Milano, Rebecca Müther mit Barisca sowie Bettina Kamp mit Feivel an der Flächenprüfung teil.

Stolz können wir berichten, dass alle 4 Hundeteams die Prüfung erfolgreich gemeistert haben!

Herzlichen Glückwunsch!!!

 

26.03.2011: Gemeinsames Training JUH Rettungshundestaffel Südwestfalen

Gemeinsames Training mit der Johanniter Rettungshundestaffel Südwestfalen in Hemer am 26.03.2011

25.10.2010: Erster Einsatz eines Greenhorns

Erlebnisbericht: Erster Einsatz eines Greenhorns

Am 26. Juni 2010 habe ich mit meinem Hund Socke am Rettungshunde-Casting teilgenommen. Zu unserer großen Freude wurden wir zum Probetraining aufgenommen, und haben die vierwöchige Testphase bestanden. Wir sind zwar noch in der Probezeit, aber im Ernstfall schon einsatzbereit, zumindest ich als Person, dann aber als Helfer ohne Hund (HOH).

Passender hätte das Datum für meinen ersten Einsatz als HOH dann gar nicht sein können. Es war tatsächlich ein Freitag der 13., als ca. gegen 18.15 Uhr mein Handy klingelte. Jürgen Finke, der Staffelleiter meldete sich, und im nächsten Moment gab es einen Kurzschluss in meinen Synapsen. Nach einem kurzen Schreckmoment war aber klar, ich fahre mit. Dafür fährt man doch zum Training, deshalb will man doch im Team sein. Etwas konfus schmiss ich einige notwendige Sachen in eine Tasche, und los ging es zur Kreis-Geschäftsstelle (KG) der Johanniter. Auf dem Weg dorthin hatte ich genug Zeit, mich ein wenig zu beruhigen. Als dann Melly, Betty, Karin, Jürgen, Elke und Moni eingetroffen waren, beluden wir die beiden Bullys mit dem benötigten Equipment, die Hunde kamen in die Boxen, ich bekam noch schnell meine Einsatzkleidung, das Navi wurde programmiert und los ging es nach Barntrup. Karin fuhr den störrischen T3, es fing unterwegs an zu regnen, und meine nervöse Aufregung wich langsam einer freudigen Erregung. Wir sind unterwegs, um einen Menschen zu retten!

In Barntrup angekommen, lernten wir die 1. Tugend einer Rettungshundestaffel: WARTEN. Warten auf Informationen über die zu suchende Person, welches Einsatzgebiet man zugeteilt bekommt usw.

Dann endlich war es so weit, zusammen mit der Rettungshundestaffel OWL ging es zu einem einige Kilometer entferntes Waldgebiet. Die Anfahrt zum Suchgebiet gestaltete sich etwas zäh, aber schließlich kamen wir in dem von der Einsatzleitung zugewiesenem Waldstück an. Inzwischen setzte die Dämmerung ein, dafür blieb der Regen beharrlich bei uns. Unsere Staffel hatte sich bereits während der Wartezeit in Suchteams eingeteilt, ich war bei Jürgen im Team. Obwohl ich so gar nicht wusste, was meine genauen Aufgaben sind, war ich doch begierig, das es endlich los ging. Kurze Lagebesprechung am Bully von Holger, die Gebiete wurden aufgeteilt, Kartenmaterial an die Hundeführer ausgegeben – und dann kam ein Anruf: die vermisste Person wurde lebend gefunden. Da steht man jetzt mit seinem Adrenalin im Blut, von 100 auf 0 in ein paar Sekunden. Das einzige, was dagegen hilft ist der Gedanke: der Mensch, den du finden wolltest, ist gerettet worden, egal von wem. Wir haben dann trotzdem noch die Hunde aus den Boxen geholt, und mit ihnen eine kurze Fremdopfersuche im Wald durchgeführt.

Anschließend ging es zurück zur Sammelstelle, dort gab es neben weiteren Informationen über den Zustand der vermissten Person eine heiße Mahlzeit aus der Gulaschkanone der ortsansässigen Feuerwehr, und dann machten wir uns in gelöster Stimmung auf den Heimweg. An der KG wurde das Equipment wieder ausgepackt, es gab noch eine kurze Abschlussrunde, und dann ging es für alle nach Hause.

Auch wenn es für mich nur eine halbe Suche war, war es beeindruckend zu sehen, wie alles organisiert wird, und so werden mich beim nächsten Anruf meine Synapsen bestimmt nicht mehr im Stich lassen.

30.07./01.08.2010: Trümmerwochenende

Trümmerwochenende bei Gotti Greiner in Weil am Rhein vom 30.07. - 01.08.2010

Am 26.06.2010 nahm ich mit meiner Maja erfolgreich beim Rettungshunde-Team-Casting teil.

Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass man mich 5 Wochen später fragen würde, ob wir mit in die Schweiz fahren wollen. Mit in die Schweiz fahren…..was soll ich denn mit Maja in der Schweiz? Bestimmt keinen Skiurlaub machen. Nein, wir hatten die Chance an einem Trümmertraining teilzunehmen und nach kurzem Überlegen und fragenden Blick nach unten in Majas Augen stand unsere Antwort fest. Wir wollen mit in die Schweiz.

Am 30.07.2010 war es so weit. Wir ( Melly, Bettina und ich) packten den Bulli und Maja, Raja, Finja, Dusty und Feivel sprangen voller Erwartung in ihre Boxen.

Dann endlich rollte der Bulli mit Anhänger um 11:45 Uhr in Richtung Weil am Rhein los, doch die anfängliche Euphorie verschwand, als wir schon nach 150 km im Stau standen.

Hier lernte ich auch die Bedeutung des Wortes ,,brandgefährlich“, was mir besser bekannt war unter ,,toi, toi, toi“, da es eine Situation beschreibt, die sich schlagartig ändern könnte.

Es schien kein Ende zu nehmen und daher ist unsere Ankunftszeit auch nicht der neue Streckenrekord mit 10 Stunden geworden. Angekommen bei Gotti Greiner und sehnlichst erwartet von Jürgen und Moni mit Milano, Betty und Indira konnte dann zusammen gegrillt werden.

Am nächsten Morgen ging es dann zum Geräteparcour auf Grotti's Trainingsgelände und ich lernte wie sehr Leckerlis und beruhigende Worte meiner Maja die anfängliche Angst nahmen. Den Nachmittag verbrachten wir in einem großen Steinbruch und das ,,P“ in meinen Augen wurde groß, doch recht bald ging es in komplette Begeisterung über. Nicht nur bei mir, bei jedem war der Spaß zu erkennen, vor allem bei unseren Vierbeinern. Der Höhepunkt dieses Nachmittags war die Opfersuche, bei der alle Hunde ihre Mission erfüllten. So neigte sich auch schon dieser Tag dem Ende zu.

Der nächste Tag war das absolute Highlight unserer Tour: das Trümmergelände.

Als ich dieses sah, dachte ich nur: Hier muss eine Bombe eingeschlagen sein. Kaputte Häuser, offene Treppen, Felsvorsprünge, unterschiedliche Schächte und Röhren stellten sich mir dar.

Arme Maja-Maus, da müssen wir jetzt durch, dachte ich mir. Doch nicht nur Maja, alle Hunde wurden vor neue Herausforderungen gestellt. Die ,,alten“ Hasen bewältigten diese mit Bravour, aber auch die neuen Hunde gaben sich interessiert und bewältigten kleine Missionen. Selbst das kleine Labbibaby Finja war eifrig bei der Sache. Es war einfach ein unbeschreiblicher Tag und so konnten wir gestärkt den Heimweg antreten.

Als ich nun am Dienstag zum normalen Training kam, rief Bettina schon von weitem: Da kommt ja unsere Gewinnerin des Wochenendes. Dieser Satz hat mich nochmals gestärkt für den weiten Weg, den ich noch mit Maja gehen muss, bevor sie ein richtiger Rettungshund ist.

Fazit: Mit Bulli, Hund und Blasenpflaster – jederzeit wieder!

P.S. Wer diesen Bericht nicht gut findet kriegt Anne (an´ne Fresse*g*)